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KI, die Geld verdient – vom Konzept direkt in die Umsetzung

Über künstliche Intelligenz wird viel geredet. Auf Konferenzen, in Vorstandssitzungen, in jedem zweiten LinkedIn-Post. Doch zwischen dem Reden über KI und dem Verdienen mit KI liegt eine Lücke, die die meisten Unternehmen bis heute nicht geschlossen haben. Genau diese Lücke stand im Zentrum unseres Workshops «KI, die Geld verdient», der am 3. September 2026 bei unserem Partner VISCHER in Zürich stattfand.

Die Leitfrage war bewusst unbequem: Wie wird künstliche Intelligenz vom vieldiskutierten Zukunftsthema zu einem messbaren Treiber für Betriebsergebnis, Effizienz und Kostensenkung? Nicht irgendwann, sondern jetzt – mit den Mitteln, die heute verfügbar sind.

Geführt wurde der Workshop von Berthold Glass, langjähriger AI-Experte und selbst Interimsmanager. Und Berthold folgt einem klaren Grundsatz: keine Präsentationen, keine Folienschlacht, keine theoretischen Möglichkeiten. Es ging ums Machen. Die Teilnehmenden bauten selbst Agenten.

Der Wert von KI entsteht nicht im Diskurs. Er entsteht in der Umsetzung.

Gemeinsam haben wir einen kompletten Bogen gespannt – vom ersten Schritt bis zum ersten funktionierenden Ergebnis:

•  den strukturierten Start eines KI-Projekts im Einsatzunternehmen,

•  die Durchführung einer KI-Potenzialanalyse,

•  die systematische Identifikation und Priorisierung relevanter Use Cases,

•  konkrete Anwendungsmöglichkeiten aus dem Alltag von Interim Managern,

•  und schliesslich die ersten digitalen Mitarbeitenden: KI-Agenten und Workflow-Automationen, die die Teilnehmenden im Raum selbst erstellt haben.

Für viele war das ein Aha-Moment. Denn zwischen «Ich weiss, dass KI wichtig ist» und «Ich habe gerade einen Agenten gebaut, der eine wiederkehrende Aufgabe übernimmt» liegen Welten.

Der vielleicht wichtigste Effekt des Nachmittags war die Entmystifizierung. Wer einmal selbst einen Agenten konfiguriert, ihm eine Aufgabe gibt und zusieht, wie er sie ausführt, verliert die Scheu vor der Technologie – und gewinnt zugleich ein realistisches Gefühl für ihre Grenzen. KI wird vom abstrakten Schlagwort zum Werkzeug, das man in die Hand nimmt. Genau dieser Perspektivwechsel ist die Voraussetzung dafür, dass aus Interesse Wertschöpfung wird.

Nicht die Zahl der Ideen entscheidet – sondern die Konsequenz der Auswahl.


DSIM Akademie

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Der Dachverband Schweizer Interim Manager (DSIM) vertritt die Interessen der Interim Manager.